Beschwerdebild
Erhöhte Leberwerte
Erhöhte Leberwerte werden oft bei einer Routineuntersuchung entdeckt, ohne dass Beschwerden bestehen. Die Leber meldet sich spät — deshalb ist der auffällige Laborwert häufig das erste und einzige Zeichen.
Wichtig ist die geordnete Abklärung. Welcher Wert erhöht ist, wie stark und in welchem Verhältnis zu den anderen, grenzt die Ursachen bereits erheblich ein.
Mögliche Ursachen
Was dahinterstecken kann
- Fettleber
- Die häufigste Ursache, oft im Zusammenhang mit Übergewicht, Diabetes oder Fettstoffwechselstörung.
- Alkohol
- Auch Mengen, die im Alltag unauffällig erscheinen, können die Werte verändern.
- Medikamente
- Zahlreiche Wirkstoffe belasten die Leber, ebenso frei verkäufliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel.
- Virushepatitis
- Hepatitis B und C verlaufen oft jahrelang ohne Beschwerden und sind behandelbar.
- Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen
- Seltener, aber gezielt nachweisbar — etwa Eisen- oder Kupferspeicherkrankheiten.
Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Welche Ursache in Ihrem Fall vorliegt, lässt sich nur nach einem persönlichen Gespräch und der passenden Diagnostik beurteilen.
Unser Vorgehen
Wie wir das abklären
- Erstgespräch mit vollständiger Medikamenten- und Vorbefundübersicht.
- Gezielte Labordiagnostik: Virusserologie, Autoimmunmarker, Eisen- und Kupferstoffwechsel.
- Ultraschall der Leber zur Beurteilung von Struktur, Verfettung und Gefäßen.
- Bei Bedarf Bestimmung der Lebersteifigkeit zur Einschätzung einer Vernarbung.
- Einordnung des Befundes und Festlegung des Kontrollintervalls.
Wir melden uns innerhalb eines Werktages bei Ihnen zurück.
Untersuchungen
Was dabei zum Einsatz kommt
Unser Schwerpunkt ist die Endoskopie — bei den meisten dieser Beschwerden führt der Weg über eine Spiegelung.